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Makroaufnahme eines schwarzen Füllfederhalters mit goldener Spitze auf einem Dokument mit rotem Faden am Rand. Im Hintergrund ein hölzerner Stempel unscharf sichtbar.

Ein Testament ist oft der beste Weg, den eigenen Nachlass nach den eigenen Vorstellungen zu regeln. Mit dieser Checkliste können Sie sicherstellen, dass Ihr Testament gültig und rechtlich wirksam ist:

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Frau mit blondem Bob sitzt an einem runden Holztisch und arbeitet mit einem Stammbaum-Dokument. Vor ihr liegen ein weißer Laptop und mehrere geöffnete Fotoalben.

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Testament statt gesetzlicher Erbfolge: So sichern Sie Ihre Wünsche langfristig ab

Nahaufnahme eines schwarzen Füllfederhalters, der auf einem offiziellen Dokument mit roter Fadenbindung liegt. Im Hintergrund unscharf ein Holzstempel und eine Richterklammer.

Die häufigsten Fehler beim Verfassen eines Testaments und wie Sie diese vermeiden

1

Schriftform sicherstellen

Schreiben Sie das gesamte Testament eigenhändig. Dies ist bei privatschriftlichen Testamenten eine zwingende Anforderung.

2

Überschrift hinzufügen

Verwenden Sie klare Formulierungen wie „Testament“ oder „Mein letzter Wille“, damit eindeutig ist, dass es sich um ein rechtsgültiges Dokument handelt.

3

Erben und Pflichtteile festlegen

Entscheiden Sie, wer was erben soll und wer möglicherweise ausgeschlossen ist. Dies vermeidet spätere Streitigkeiten.

4

Ersatzerben benennen

Legen Sie fest, wer das Erbe erhalten soll, falls ein benannter Erbe vor Ihnen verstirbt. So bleibt der Nachlassverlauf klar geregelt.

5

Zusätzliche Vorsorgevollmacht

Denken Sie über eine Vorsorgevollmacht nach, vor allem, wenn Sie im Alter handlungsunfähig werden könnten. Eine vertrauenswürdige Person kann so im Ernstfall für Sie entscheiden.

6

Tiere als Erben? Eine Alternative schaffen

Tiere können nicht erben. Möchten Sie Ihren Haustieren etwas hinterlassen, benennen Sie eine Person, die für das Wohl des Tieres sorgt und dafür einen bestimmten Geldbetrag erhält.

7

Unterschrift nicht vergessen

Unterzeichnen Sie das Testament am Ende des Textes. Ohne Unterschrift ist das Testament ungültig.

8

Datum hinzufügen

Geben Sie das Datum an, um die Gültigkeit des Dokuments im Vergleich zu eventuell früheren Versionen sicherzustellen.

9

Notarische Beratung in Betracht ziehen

Bei komplexen Vermögen oder besonderen Wünschen kann der Rat eines Notars sinnvoll sein. Dies ist zwar mit Kosten verbunden, verhindert aber oft rechtliche Schwierigkeiten.

10

Aufbewahrung sicherstellen

Hinterlegen Sie das Testament am besten beim Amtsgericht. Vermeiden Sie Aufbewahrungsorte wie Schließfächer, da der Zugriff nach dem Tod problematisch sein kann.

Schauen Sie dazu auch folgendes Video für eine weitere Vertiefung einzelner Punkte - gerne können Sie Ihre Fragen auch in den Kommentaren stellen.

Pflichtteil: Der gesetzlich garantierte Mindestanteil am Erbe für nahe Angehörige (z. B. Kinder, Ehepartner), auch wenn sie im Testament enterbt wurden.

Ersatzerbe: Eine Person, die das Erbe antritt, falls der ursprünglich eingesetzte Erbe vor dem Erbfall stirbt oder das Erbe ausschlägt.

Vorsorgevollmacht: Eine schriftliche Erlaubnis, mit der eine Person eine andere dazu bevollmächtigt, im Falle ihrer Entscheidungsunfähigkeit Rechtsgeschäfte für sie zu tätigen.

Tiere im Nachlass: Tiere gelten rechtlich als Gegenstände und werden wie andere Nachlasswerte vererbt, können aber auch durch Testament einem bestimmten Erben oder einer Organisation zugewiesen werden.

Amtsgericht: Zuständige Behörde für Nachlassangelegenheiten, z. B. Testament hinterlegen, Erbschein ausstellen und Testamentseröffnung.

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